Bremen und Braunschweig – StammtischkämpferInnen und der Nahostkonflikt

 
 

Wie in jedem Jahr bieten die Jusos Bremen und der Bezirk Braunschweig ein gemeinsames Verbandswochenende an. Dabei standen dieses Mal die Themen Kampf gegen Rechts und der Nahostkonflikt im Mittelpunkt unseres Wochenendes.

 

Wie argumentieren „besorgte Bürger“ und Nazis in Nadelstreifen? Und vor Allem, was antwortet man denen? Dies war die Kernfrage der Ausbildung zu StammtischkämpferInnen. Jede/r kennt Sprüche gegen Ausländer und Flüchtlinge, auch die sozialen Netzwerke sind voll davon. Um diese Strukturen besser zu verstehen, referierte Arne Zillmer (Stellv. Juso-Landesvorsitzender in Niedersachsen) über wesentliche Köpfe, Symbole und Medien der rechten Szene in Deutschland. Nachdem wir uns theoretisch mit Rechten auseinandergesetzt hatten, folgte eine genaue Analyse der Argumentation von AfD-Anhängern, PEGIDA-Besuchern und co. Um darauf aufbauend unsere Teilnehmerinnen und Teilnehmer rhetorisch und argumentativ zu schulen. Ziel ist es sich nicht in eine Rechtfertigungsposition drängen zu lassen. Negative Beispiele gibt es ja schließlich auch. Sie sind selten aber leider schnell populär.

Gruppenselfie Seminar Mit Bremen 2016

Gruppenselfie

Der zweite Teil des Wochenendes befasste sich mit dem Nahostkonflikt. Wir sind froh mit Tobias Pietsch ein Vorstandsmitglied des Willy-Brandt-Centers in Jerusalem für einen Austausch gewonnen zu haben. Thema war die Geschichte des Nahostkonflikts in Israel, aber auch praktische Fragen des Alltags in einem Land das unter ständiger Gewalt leidet. Anhand eines Rollenspiels wurde uns die riesige Diversität der israelischen Gesellschaft verdeutlicht. Bis in die späten Abendstunden beantwortete Tobi uns bis ins Detail viele Fragen äußerst differenziert. Die Jusos stehen zur doppelten Solidarität sowohl mit den Israelis, als auch mit den Palästinensern.

Am Sonntag leitete David Ittekkot eine leidenschaftliche Diskussion zu CETA. Viele kritische Stimmen standen wenigen optimistischeren Gegenüber. Ob es grundsätzlich sinnvoll ist Freihandel zu betreiben und falls ja mit welchen Regeln wird ein Thema sein, dass uns weiter bewegen wird.

 

Auch zwischen Bremen und Braunschweig passt kein Stück Papier!

 

 


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